Sonntag, 21. Mai 2023, 12:00 Uhr
Melanchthonkirche
„Soll eine Obergrenze für den täglichen Wasserverbrauch pro Person eingeführt werden?“
Schülerinnen und Schüler der Matthias-Claudius-Gesamtschule
führen eine Debatte nach dem Format ‚Jugend debattiert‘.
Musik von Johann Sebastian Bach u.a.
Orgel: Ludwig Kaiser

„Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, dass er einen Gedanken erwägen kann, ohne ihn zu bejahen.“
Aristoteles
„Jugend debattiert“ ist das unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehende bundesweit größte Schulprojekt im Bereich sprachlich-politischer Bildung und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Kultusministerien und Landtage der Bundesländer, die Heinz Nixdorf-Stiftung und die Gemeinnützige Hertie-Stiftung gefördert, die im Rahmen ihres Programms „Demokratie stärken“ auch die Durchführung des Projektes übernommen hat.
Gute Debatten sind eine Voraussetzung lebendiger Demokratie und eines gelingenden Zusammenlebens in unserer vielfältigen Gesellschaft. Debattieren heißt: Stellung beziehen, Gründe nennen, Kritik vortragen – gegen- und miteinander. Gute Debattantinnen und Debattanten hören einander zu und streiten fair und sachbezogen.
Debattiert wird jeweils zu viert: Zwei Personen antworten mit „Ja“ und sprechen sich für das Gefragte aus („pro“), zwei antworten mit „Nein“ sprechen sich gegen die Maßnahme aus („contra“).
In einer guten Debatte wird eine Entscheidungsfrage von verschiedenen Seiten beleuchtet. Dazu kann jede und jeder Teilnehmende beitragen, indem sie oder er den eigenen Standpunkt stark macht und ihn gegen Einwände von anderen verteidigt. Dafür ist es z.B. wichtig, dass alle auf das Thema der Debatte gut vorbereitet sind und wissen, wovon sie reden.
Ebenso wichtig ist, dass man genau zuhört, die Meinungen der anderen Debattantinnen und Debattanten ernst nimmt und sich mit ihnen gründlich auseinandersetzt.