Sonntag, 01. Februar 2026, 12:00 Uhr
Melanchthonkirche
Sonntag, 1. Februar 2026, 12.00 Uhr
Ich tat die Augen auf und sah das Helle
Gedichte und Prosa von Mascha Kaleko

Rezitation: Veronika Nickl
Musik: Ludwig Kaiser und Dr. Maik Heste
Januar 1956: Siebzehn Jahre, nachdem Mascha Kaléko Nazi-Deutschland in letzter Minute verlassen hat, kehrt sie zurück. Es ist eine Reise in die Vergangenheit – verbunden mit der bangen Frage, ob sie auch eine in die Zukunft sein kann. Sie fährt nach Berlin, in die Stadt, in der sie glücklich gewesen war, in der sie als Dichterin erfolgreich geworden ist, die sie liebte, und durch das ganze Land, ein ganzes Jahr lang. Fast täglich schickt sie Briefe nach New York, an ihren Mann, die Liebe ihres Lebens, und erzählt – von märchenhaften Erfolgen und Abgründen, von einem alten, neuen Land.
Volker Weidermann schreibt über ein einzelnes Jahr und zeigt darin ein ganzes deutsch-jüdisches Leben.
Es ist die Geschichte einer Dichterin, in deren Humor, Esprit und Melancholie wir uns selbst erkennen.